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Vulkanisches Tal von Waimangu Beim Ausbruch des Mt. Tarawera in Rotorua wurde 1886 die Umgegend des Vulkans völlig verwüstet. Es entstand ein 17 km langer Erdriss, der den Berg in zwei Teile spaltete und den Rotomahana-See auf das 20-fache seiner normalen Größe anschwellen ließ. Dazu entstanden die sieben Krater, die heute zusammen das vulkanische Tal Waimangu ausmachen.
Innerhalb von 15 Jahren nach dem Vulkanausbruch hatten sich die heißen Quellen des Waimangu-Geothermalsystems in den neu gebildeten Kratern etabliert, so dass hier nun das jüngste geothermische Ökosystem der Welt entstanden war.
30 Jahre nach dem Ausbruch kehrte die Pflanzenwelt in das verwüstete Land zurück. Das Waimangu Tal und der Rotomahana-See stehen als Tier- und Pflanzenschutzgebiet unter Naturschutz.
Heute können Sie hier in Waimangu kleinere und längere Wanderungen und Bootsfahrten machen. Sie können dabei von 45 Minuten bis zu mehr als 4 Stunden unterwegs sein. Außerdem werden eine Reihe von Ausflügen (einschließlich Anfahrt) ab Rotorua angeboten.
Waimangu ist mit dem Qualmark-Gütesiegel ausgezeichnet und hat bereits mehrere Awards für Ökotourismus in Neuseeland gewonnen. Waimangu sollten Sie sich bei Ihrem Aufenthalt in Rotorua keinesfalls entgehen lassen, wenn Sie eine einzigartige Ökologie, Pflanzenwelt und Geothermalregion erleben möchten. Waimangu lohnt sich für Besucher jeden Alters und jeder Fitnessstufe. Es ist gleichermaßen attraktiv im Frühling, Sommer, Herbst und Winter– ein echtes Öko-Erlebnis für das ganze Jahr.
Waimangu ist leicht zu erreichen und liegt nur 20 Autominuten südlich von Rotorua und 40 Autominuten nördlich von Taupo.
Hier finden Sie eine Reihe von Vorschlägen für halb- bis mehrtägige Touren. |